PrAnAyAMA
- Annett Michel
- 6. Sept. 2019
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Jan. 2020
Atmen scheint das natürlichste der Welt zu sein, aber überraschenderweise ist es auch einfach falsch zu atmen.

Im Yoga atmen wir ganz bewusst durch die Nase. Wenn wir durch die Nase atmen strengt uns das mehr an als durch den Mund. Das wiederum übt das Herz und die Lunge und erhöht dad Vakuum in den Lungen. Somit atmen wir bis 20% mehr Luft ein wenn wir durch die Nase atmen, als wenn wir durch den Mund atmen.
Der Nasenschleim und Nasenhaare fangen Staub und andere Fremdkörper ein. Die Nasenhöhle, so gross wie ein geöffneter Mund, wärmt und kühlt durch ihre Membrane die eingeatmete Luft, um sie der Körpertemperatur anzupassen. Die Nebenhöhlen bewegen die Luft herum und geben Nitric Oxide dazu, die Bakterien und Viren sterben lassen und die Blutgefässe entspannen. Das erlaubt eine grössere Sauerstoffaufnahme.
Ausserdem erhöht es die Gehirnfunktion und das Erinnerungsvermögen. Da die Luft direkt in Kontakt mit dem Gehirn steht über Geruchsnerven. Diese Neuronen bedingen auch das Gehirnwellen im selben Rhythmus arbeiten, wie unser Atmenrhythmus durch die Nase.
Trotzdem atmen wir häufiger durch den Mund als durch die Nase.
Im Pranayama erlernen wir daher wieder die gesunde Atmung durch die Nase, die gesunde Atmung über den Bauch. Durch gezielte Atemübungen werden Lunge und Herz trainiert, und somit Emotionen und Gesundheit verbessert.
Und übrigens: Atmen kann jeder. Pranayama ist daher für jede Altersgruppe hervorragend.
Literatur:
New Scientist. Weekly 11 January 2020, p. 34


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